Der Imbiss ist sozialer Treffpunkt, ein Ort für Plauderei, das Feierabendbier, die Mittagspause, eine Stelle, wo das Essen auf uns wartet und wir nicht auf das Essen. Ihn gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Jeder sieht anders aus, jeder ist ein Unikat, jeder ist ein Zeugnis unserer Alltagskultur. Sie stehen an Straßenecken, auf Plätzen, eingeklemmt zwischen Häusern, am Waldrand, im Zentrum. Und doch verschwinden diese Orte immer mehr. Es war an der Zeit, die Imbisse der Hauptstadt zu dokumentieren, denn Berlin ist die einzige Weltstadt Deutschlands und die Imbissbude eine wichtige kulturelle Errungenschaft.
Björn Kuhligk hat über den Zeitraum eines Jahres von den Rändern der Stadt bis ins Zentrum die schönsten frei stehenden Imbisse, die einen festen Standort haben, fotografiert. Und somit ein eigensinniges Gesamtbild des gegenwärtigen Berlins geschaffen. »Berlin in 80 Imbissen« ist eine Reise durch die Stadt.
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